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peterstephan.org · Publikationen · Artikel Auswahl 1997–2011
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Publikationsliste 1988 - 2011 Download als Link öffnenpdf


Auswahl von Publikationen 1997–2011


in Vorbereitung

Denken am Modell – Grundlagen und Perspektiven des Wissensdesigns (Monografie)

Designaufgaben: von matters of fact zu matters of concern, in: „Modelle als Akteure” (Hrsg. Reinhard Wendler), Reihe „Berlin Studies in Knowledge Research”, Hrsg. Günther Abel und James Conant, Berlin: De Gruyter


Neuerscheinungen

Vom Design, mit Design und über Design. Interview mit Peter Friedrich Stephan von Bernhard Krusche, Revue für postheroisches Management Heft 8, Thema: DesignThinking, 4/2011, S. 10–19

Die Gestaltung künftiger Wissensräume – Eine Aufgabe des Cognitive Design
in: Peter Klingenburg, Jens Nebendahl (Hrsg.) 2010: Link öffnenWebolution – (Über-) Leben in der digitalen Welt, Göttingen: Business Village

Kommentar zu Peter Sloterdijks Text „Das Zeug zur Macht”
in: Klaus Thomas Edelmann, Gerrit Terstiege (Hrsg.) 2010: Gestaltung denken. Grundlagentexte zu Design und Architektur. Basel: Birkhäuser

Wissen und Un-Wissen im Entwurf
in: Claudia Mareis, Gesche Joost, Kora Kimpel (Hrsg.) 2010: Link öffnenEntwerfen – Wissen – Produzieren – Designforschung im Anwendungskontext, Bielefeld: Transcript Verlag, Reihe Kultur- und Medientheorie


Raumstaben – Eine Schrift nach der Schrift
Ein Forschungsprojekt im Wissensdesign
Link öffnenpdf

in: Bernd Scheffer, Marcel Schellong, Christine Stenzer (Hrsg.) 2009:
Schriftfilme. Schrift in Bewegung, Bielefeld: Aisthetis

Abstract
Typographen haben Schrift nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie neu zu denken. Dies ist der Anspruch des Projekts Raumstaben, das die Möglichkeiten neuer Schriftformen erforscht.
Leitend ist die These, dass die Verhältnisse des Sag-, Zeig- und Denkbaren in digitalen Medien neu bestimmt werden. Ziel ist es, neue Codierungen zu entwickeln durch eine integrative Gestaltung von theoretischen, anschaulichen und technischen Aspekten. Experimentelle Umsetzungen nutzen digitale Möglichkeiten und geben erstmals einen Eindruck von einer Schrift nach der Schrift.
Berichtet wird von den Ausgangspunkten, den gestalterischen Ansätzen und der prototypischen Realisierung. Die geplante Weiterentwicklung steht unter Link öffnenwww.raumstaben.net zur Beteiligung offen.

Kommentar
Dieses Projekt zeigt exemplarisch die Verbindung von Theorie und gestalterischer Praxis: Experimentelle Entwürfe zu neuen Codierungen öffnen das weite Feld historischer und systematischer Theorien zur Schrift-Bildlichkeit.
Ebenso bilden diskursive Beiträge zur Schrifttheorie einen Ausgangspunkt für gestalterische und technische Umsetzungen. Mein Beitrag befasst sich mit der Darstellung und Begründung dieses originären Forschungsformats.


Papers des Workshops Link öffnenCognitive Design

auf dem internationalen Fachkongress Link öffnenMensch und Computer 07.–10.09 2008 in Lübeck, Schwerpunkte Bibliothek, Museum und übergreifende Aspekte, Autoren: Kraemer, Reiterer/Klinkhammer, Detken, Schrader, Peschl/Wiltschnig, Stephan als Link öffnenpdf (12,1 Mb).

Gestalterische Aspekte künftiger Wissens(un)ordnungen Link öffnenpdf

Vortrag am 08.09 2008 auf dem Workshop Cognitive Design, in: Lucke, Ulrike; Kindsmüller, Martin Christof; Fischer, Stefan; Herczeg, Michael; Seehusen, Silke (Hsrs.) 2008: Workshop Proceedings der Tagungen Mensch & Computer 2008, DeLFI 2008 und Cognitive Design 2008, Berlin: Logos, S. 452–456 (http://www.vielmehr.org/cde/?Programm)

Kommentar
Dieser Beitrag fasst programmatisch gestalterische Positionen zum Thema Wissenskommunikation zusammen. Auf der Link öffnenMensch & Computer 2009 wird es ebenfalls eine Veranstaltung zu Cognitive Design geben. Unsere zweite Konferenzplattform ist die Link öffnenLearntec, wo es im Februar 2009 erstmals einen Track zu Cognitive Design geben wird.


Beitrag zum Wörterbuch Design: Eintrag „Information” Link öffnenpdf
in Erlhoff, Michael; Marshall, Tim (Hrsg.) 2007: Wörterbuch Design, Basel: Birkhäuser

Abstract
Im Kontext überkomplexer Datenlagen wird die Ermöglichung informationeller Selbstbe-
stimmung zunehmend auch zu einer Designaufgabe. Ziel ist es, eine Vielfalt von Er-
kenntnisstilen und Wissenstypen zu unterstützen. Für diesen erweiterten Wirkungsbe-
reich sind angemessene theoretische Fundierungen zu schaffen. Die Funktionen des De-
signs erweisen sich dabei als Einheit von Form- und Sinnstiftung.

Kommentar
Zur Verständigung innerhalb und außerhalb der Disziplin werden die Wirkungsfelder des Designs durch Definitionen schärfer gefasst. Hier wird der Begriff der Information in Bezug auf Gestaltung diskutiert.


Cognitive Design – Eine Perspektive der Designforschung Link öffnenpdf
aus: Swiss Design Network (Hrsg.) 2005: Forschungslandschaften im Umfeld des Designs, Publikation zum 2. Symposium Designforschung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Verlag der HGKZ, S. 107 – 125

Abstract
Das Gebiet des Cognitive Designs wird als Forschungs- und Praxisfeld der Gestaltung von Wissensmedien vorgestellt. Als emergent field verbindet es eine Reihe von Fachdisziplinen mit dem Ziel, künftige Wissensmedien zu gestalten. Dabei fordern die Anschlüsse an Kognitionstheorien und Informationswissenschaften designtheoretische Fundierungen, ebenso wie die Beteiligung an der Umsetzung in technischen Systemen methodische Annäherungen an die Informatik verlangt.
Künftige Forschungsrichtungen des Cognitive Designs werden skizziert und der Nutzen in der Praxis durch das Projekt „Wissen – Design – Organisation“ belegt. Dies wurde in Zusammenarbeit der Kunsthochschule für Medien mit dem Institute of Electronic Business der Universität der Künste Berlin und der Forschungsabteilung Interaktions- und Kommunikationsdesign der DaimlerChrysler AG entwickelt.

Kommentar
Wenn sich Design als Forschungsdisziplin verstehen will, müssen originäre Gegenstände und Methoden angegeben werden. Diese werden für das Cognitive Design entwickelt und vorgestellt. Zur internationalen Diskussion über Designforschung wurde dieser Beitrag an der Hochschule für Gestaltung in Zürich vorgetragen.


Denken am Modell – Gestaltung im Kontext bildender Wissenschaft Link öffnenpdf
aus: Bernhard E. Bürdek (Hrsg.) 2001: Der digitale Wahn, Frankfurt/M.: Suhrkamp, S. 109–129

Abstract
Unser Begriff von Wissen ist an der Schrift gebildet. Welche Auswirkungen haben andere Codes der Modellierung, Visualisierung und Simulation für den Erwerb und die Strukturierung, die Verwaltung und Archivierung von Wissen? In einem Kontinuum von maschinenlesbaren bis zu anschaulichen Zeichen könnte ein gemeinsames Arbeitsfeld von Informatik und Design entstehen, das ein zukünftiges Wissensdesign hervorbringt. Die bisher mangelhafte theoretische Fundierung dieser Disziplinen könnte zum Ausgangspunkt einer postheroischen Theoriebildung werden. Deren Aufgabe wäre es, eine Epistemologie zu entwickeln, die den aktuellen medial geprägten Erkenntnisumwelten entspricht. Sie hätte jenseits der Dualität von metaphysischem Geist und banaler Dingwelt angemessene Beschreibungen zu entwickeln und pragmatische Ansätze zur neuartigen Erzeugung und Nutzung von Wissensbeständen zu begründen.

Kommentar
Ein früher Beitrag zur Diskussion um eine spezifisch gestalterische Epistemologie, die gegenüber Wissenschaften, Künsten und Techniken eine eigenständige Erkenntnisleistung im Entwurfsgeschehen behauptet.


Designer im Cyberspace: Ratlos Link öffnenpdf
aus: Zeitschrift formdiskurs 2, I/1997, S. 108–119

Abstract
Im digitalen Kontext stehen die gestaltenden Disziplinen vor neuen Aufgaben, die eigenständige Forschungsleistung ermöglichen und verlangen. Der Umgang mit digitalen Beständen führt zu Verfahren der Modellierung, Visualisierung und Simulation in verschiedenen Anwendungsbereichen. Darauf bezogene Forschungsfelder wie Human-Computer Interaction (HCI) und Computer Supported Cooperative Work (CSCW) integrieren Bezugswissenschaften wie Kognitionsforschung und Wahrnehmungspsychologie. Der Designer kann seine Expertise im Bereich Kreation, methodischer Entwicklung und Darstellung einbringen, die zur Konzeption von Experimentalsystemen führen.

Kommentar
Im Rückblick versammelte dieses Themenheft zum digitalen Design viele der Fragen, die auch heute noch behandelt werden. Die Entwicklung zu social media allerdings spielte damals noch kaum keine Rolle.


Stichwörter: Informationsarchitektur, Interaktion,
Multimedia, Navigation, User Interface
Link öffnenpdf
in
Thomas Schildhauer (Hrsg.) 2002: Lexikon Electronic Business, München: Oldenbourg Verlag

Kommentar
Für ein Lexikon des E-Commerce wurden zentrale Begriffe des digitalen Designs
wie Info-Architektur, Interaktion, Multimedia, Navigation und User Interface in
geschichtlicher und kultureller Perspektive beschrieben. Ziel war es, den weit ver-
breiteten unscharfen Bedeutungen dieser Begriffe präzisere Konturen zu geben
und damit zu einer Diskursqualität beizutragen, die der Bedeutung seiner Gegen-
stände entspricht.

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peterstephan.org - Last Update: 09.03.2011
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Publikationen

Gesamtliste 1988–2011 Link öffnenpdf


Intelligente Objekte
Illustration: Christoph Illigens

Peter Friedrich Stephan: Gestaltungsaufgaben für intelligente Objekte S. 63–75 pdf
Peter Friedrich Stephan, Klaus Kornwachs: Das Mensch-Ding Verhältnis S. 15–23 pdf

in: Otthein Herzog, Thomas Schildhauer (Hrsg.) 2009: Intelligente Objekte, Technische Gestaltung, Wirtschaftliche Verwertung – Gesellschaftliche Wirkung, Berlin: Springer, Reihe Deutsche Akademie der Technikwissenschaften – acatech diskutiert, pdf 158 Seiten

Intelligente Objekte – Klein, Vernetzt, sensitiv, Eine neue Technologie verändert die Gesellschaft und fordert zur Gestaltung heraus, Berlin: Springer, Reihe Deutsche Akademie der Technikwissenschaften – acatech bezieht Position Nr. 5, pdf 38 Seiten 

Wörterbuch Design

Peter Friedrich Stephan:
Eintrag Information
(pdf)

in: Michael Erlhoff – Köln International School of Design und
Tim Marshall – Parsons School of Design New York (Hrsg.) 2007: Wörterbuch Design (dt/engl).
Nachweise
bei Wikipedia

Knowledge Media Design

Peter Friedrich Stephan: Knowledge Media Design – Konturen eines auftrebenden Forschungsfeldes pdf und Theoriebildung als Gestaltungsaufgabe pdf in:

Peter Friedrich Stephan:et al. (Hrsg.) 2005: Knowledge Media Design – Theorie, Methoden, Praxis, München: Oldenbourg (2. Auflage)
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i-com

Peter Friedrich Stephan: Nicht-Wissen als Ressource sowie sieben Thesen zu künftiger Wissensarbeit pdf

Peter Friedrich Stephan, Udo Bleimann (Hrsg.) 2006:
Zeitschrift  i-com zum Thema Knowledge Media Design